PMS Symptome

Statistiken zufolge leiden ¾ aller Frauen unter dem prämenstruellen Syndrom, kurz PMS genannt. 150 verschiedene Beschwerden können in den „Tagen vor den Tagen“ auftreten. Einige Frauen leiden bereits zwei Wochen vor ihrer Regelblutung unter den psychischen und körperlichen Symptomen, andere erst vier Tage vorher. Meistens verschwinden die Beschwerden mit Eintreten der Regelblutung.

Auch wenn die PMS nicht zwingend ärztlich behandelt werden muss, so ist der Leidensdruck für viele Frauen doch erheblich, zumal sie die Beschwerden im Schnitt alle vier Wochen haben.

Ärzte teilen die Symptome des PMS in psychische und körperliche PMS Beschwerden ein.

Psychische PMS Beschwerden

Zu den psychischen PMS Beschwerden, unter denen sehr viele Frauen leiden, gehören

  • Depressionen,
  • Ängste,
  • Antriebslosigkeit,
  • Konzentrationsbeschwerden,
  • Antriebslosigkeit oder auch
  • eine besondere Reizbarkeit.

Diese Reizbarkeit äußert sich z.B. dadurch, dass die betroffenen Frauen sich über Dinge aufregen, die sonst kein Problem wären, ein paar Essenskrümel auf dem Boden beispielsweise.

Betroffene Frauen neigen auch dazu, in den „Tagen vor den Tagen“ wegen belangloser Kleinigkeiten mit dem Partner zu streiten. In diesem Fall leiden nicht nur die Frauen selbst unter ihren Beschwerden sondern auch die Partner oder sogar die gesamte Familie. Eine PMS kann sich aber auch dadurch äußern, dass die Betroffenen antriebslos sind und sich auch nur schwer motivieren lassen.

Körperliche PMS Beschwerden

Zusätzlich können körperliche Symptome auftreten. Dazu gehören Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder auch Blähungen, Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Rücken- und Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Bauchschmerzen oder auch Migräne.

Einige Frauen bemerken in den Tagen vor Einsetzen ihrer Regelblutung auch richtige Heißhungerattacken und können sich beim Essen kaum mehr zügeln. Viele Patientinnen, die unter PMS leiden, haben auch Wassereinlagerungen in den Beinen. Dies äußert sich nicht nur durch schwere Beine sondern macht sich auch auf der Waage bemerkbar. Erst mit Einsetzen der Regelblutung verschwinden die Wassereinlagerungen wieder und das Gewicht normalisiert sich.

Brustspannen

Neben all diesen Symptomen gibt es aber auch viele Frauen, die sich fühlen, als wären sie schwanger: Sie leiden bis zum Einsetzen der Regelblutung unter einem unangenehmen Brustspannen (Mastodynie), so wie es auch in den ersten Wochen der Schwangerschaft auftritt. Oftmals sind die Brüste dann sogar geschwollen und extrem berührungsempfindlich.

Besonders starke PMS Beschwerden: PMDS

Bei einigen Frauen sind die Symptome derart stark und ausgeprägt, dass man nicht mehr „nur“ von einer PMS sprechen kann. Diese Frauen leiden unter der verstärkten Form, genannt PMDD oder PMDS (prämenstruelle Dysphorie). Diese schwere Form der PMS ist eine eigenstände Erkrankung und auch als solche anerkannt. Aufgrund der starken Beschwerden muss diese Krankheit unbedingt auch ärztlich behandelt werden. Die Frauen sind von ihren Symptomen derart stark beeinträchtigt, dass sie ihrem normalen Leben nicht mehr nachgehen können.

Stärke der PMS Beschwerden variiert stark

Welche Symptome und Beschwerden jeden Monat wieder auftreten und wie stark diese sind, ist von Frau zu Frau verschieden. Keine Frau hat aber alle diese Symptome. Je nach psychischer und körperlicher Verfassung können die Symptome aber durchaus einen Monat als leichter wahrgenommen werden, während sie im nächsten Monat deutlich intensiver sein können.

Was früher als psychische Erkrankung abgestempelt wurde, ist heute ein weltweit anerkannter Beschwerdekomplex: die PMS. Ärzte und Wissenschaftler forschen kontinuierlich, um den betroffenen Frauen bezüglich ihrer Beschwerden helfen zu können.

So gibt es auch diverse Studien zu diesem Thema. Verschiedene Studien berichten immer wieder vom Einfluss der Ernährung auf das Auftreten und die Stärke der PMS Beschwerden. So sind es vor allem Vitamine und bestimmte essentielle Fettsäuren, die PMS Symptome lindern können. In einer Studie von Rocha et al. konnte überzeugend nachgewiesen werden, dass die Beschwerden des prämenstruellen Syndroms durch die Einnahme von ungesättigten Fettsäuren gelindert werden können.

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